GP Steiermark 2020

Die rote Flagge schmerzt Alex in der Steiermark

Auf dem Red Bull Ring wurde dieses Wochenende, als zweites in Folge ein Grand Prix ausgetragen. Auch dieses Mal geschah ein drastischer Unfall, der und allen in Gedächtnis bleiben wird. Die rote Fahne wurde ein weiteres Mal geschwenkt. Viñales Bremsen funktionierten nicht wie sie sollten. Er hatte zum Glück genügend Zeit von seinem Motorrad abzuspringen, bevor das Motorrad am Ende der Strecke in die Rennstreckenabsperrung krachte. Leider beeinträchtigte das verfrühte Aus den Aufstieg von Álex Márquez in der Meisterschaft, da er vor der roten Flagge unter den ersten 15 war und auf dem sechzehnten Platz ins Ziel kam. Er brach seine Punkteserie als Rookie in dieser Saison ab.

Österreichische Sommer sind gebrandmarkt von starken Temperaturschwankungen und plötzlichen Regengüssen. Glücklicherweise fand das Qualifying auf trockener Strecke statt, und die Repsol Honda-Piloten konnten das Q1 mit guten Gefühlen beenden. Álex Márquez startete von der siebzehnten Startposition, und knapp dahinter startete Stefan Bradl als Zwanzigster.

Alex kam Stück für Stück voran, mit einem Tempo, das ihn schnell in die Top 15 brachte. Er befand sich in der Punktezone, als die rote Flagge auf der Strecke erschien und alle Fahrer zwang, durch die Boxengasse zu fahren. Diese Situation war nachteilig für den katalanischen Fahrer, der, nachdem er das Rennen nach 12 Runden wieder aufgenommen hatte, den Vorsprung verlor und schließlich als Sechzehnter über die Ziellinie fuhr.

Bradl hielt den ganzen Sonntag über das gleiche Tempo und kam damit als Achtzehnter ins Ziel.

Das Team leidet unter der Abwesenheit von Marc Márquez, der wegen seiner Genesungsphase noch weiter Fortbleiben wird, um vollständig erholt zurückzukehren. Es wird geschätzt, dass er zwei bis drei Monate brauchen wird, bis er sich wieder auf seine RC213CV  setzten kann. Die derzeitigen Fahrer haben zwei Wochen Urlaub vor dem nächsten Grand Prix, der vom 11. bis 13. September in Misano ausgetragen wird.

 

Das Foward Racing Team punktet in der Steiermark

Das MV Agusta Foward Racing Team räumt mit den schlechten Ergebnissen vom vergangenen Wochenende auf und holt sich einige Punkte. Stefano Manzi fuhr dank seiner cleveren Taktik im Rennen als Vierzehnter über die Ziellinie, nachdem er Ramírez und Baldassari überholt hatte. Die guten Ergebnisse während des Warmups erlaubten es ihm, seinen Stolz und Rang zu verteidigen und sich während des Fast Race (das schnelle Rennen) voll zu konzentrieren. Simone Corsi startete aus der neunten Startreihe und schafft es, bis auf den zwanzigsten Platz aufzusteigen, ein faires Ergebnis, das ihm aber erlaubt, mit mehr Begeisterung auf die kommenden Rennen zu blicken.

Als MotoGP wird die Moto2 in zwei Wochen auf den Kurs von Misano zurückkehren. Ein vertrautes Territorium für das italienische Team.