Alex setzt seine Punkteserie in Österreich fort

An das 2020 GP Rennen in Österreich wird man sich wegen des unerwarteten Glückes und Chaos noch lange erinnern. Alex Márquez schaffte es sich im aufregendem MotoGP Rennen Punkte zu sichern und Stefan Bradl wird Siebzehnter.

Bastianinis markerschütternder, blutiger Unfall, mit schlimmen Konsequenzen für Syahrin, prägte das Moto2-Rennen auf dem Kurs des Red Bull Rings.

Der Grand Prix von Österreich fesselte unser aller Spannung, sogar die Fahrer haben das hautnah mitbekommen. Nach dem Zusammenstoß von Zarco und Morbidelli auf einer Geraden, musste die rote Flagge gehisst werden. Die anderen Fahrer fuhren nur Millimeter an Rossi und Viñales vorbei, bevor das Zeichen setzte. Beide Fahrer werden sich wohl für immer an das Glück erinnern, das sie auf dem Red Bull Ring begleitete. Ebenso wie Alex Márquez, der sein Debüt als Rookie in der großen Kategorie zusammen mit dem Repsol Honda Team gab. Der Fahrer aus Cervera beendete das Wochenende, nach einem Start vom achtzehnten Startplatz, mit dem vierzehnten. Knapp dahinter lag Stefan Bradl, der Marc Márquez während seiner Genesung weiterhin ersetzt.

Die Trainingseinheiten waren schwierig für das Repsol Honda-Team. Der Regen machte sich im FP1 und im FP2 bemerkbar und ließ nur wenige Minuten auf trockener Strecke, um das Motorrad vorzubereiten. Glücklicherweise fiel am Samstag früh nur ein Schauer, sodass die Strecke für das Qualifying trocken blieb. Die Anpassungen die der katalanische Fahrer an seinem Motorrad für die Strecke am Red Bull Ring durchführte, machten sich bemerkbar. Sie führten den Fahrer zu seiner Bestzeit im Q1. Leider gelang es Márquez nicht, in den Q2 vorzurücken und sich den achtzehnten Startplatz zu sichern.

Ein kühler Kopf und Ruhe begleiteten ihn während des Rennens am Sonntag. Syahrins enorme Führungskraft und Können auf seiner Bastianini Motorrad in der Moto2 wird allen im Gedächtnis bleiben. Alle Augen waren auf die Entwicklung und Ergebnisse des Teilnehmenden Alex Márquez, in seinem ersten Jahr in der MotoGP gerichtet. Auch in Österreich. Seine, am Motorrad durchgeführten Veränderungen erlaubten es ihm, sich zum vierten Mal in Folge Punkte einzuholen. Nachdem er vor der Covid-19 Unterbrechung das Rennen mit roter Flagge, als Dreizehnter abschließen musste, schaffte er es in diesem Rennen wieder ins Rennen einzusteigen und sich dazu auch noch wertvolle Punkte zu schnappen. Sein Teamkollege Stefan Bradl landete auf dem siebzehnten Platz und verpasste wichtige Punkte um eine Sekunde.

Beide Fahrer haben nun das nächste Rennen im Visier: dem Grand Prix von Steiermark. Die besten Duelle werden am 23. August erneut auf der Red Bull Ring-Strecke ausgetragen. Vorerst wird Marc Márquez fehlen.

Schlechter Start für das Foward Racing Team

Die erste Runde auf dem Red Bull Ring in Österreich war für das Moto2 Foward Racing Team nicht zufriedenstellend. Der Unfall von Bastianini, wenige Runden nach dem Start des Rennens, zwang zum Hissen der roten Flagge und zum Abbruch des Rennens. Minuten später startete das Team mit Manzi und Corsi  auf der siebten und zehnten Startposition. Die Ersatzfahrer sollten nun in nur 13 Runden an die Spitze gelangen. Ein fast schon größenwahnsinniges Unterfangen. Trotz der guten Ergebnisse von Stefano Manzi im morgendlichen Warm-Up konnte er nur wenige Positionen zurückerobern.

Corsis Fortschritt war einkalkuliert. Aus der zehnten Startreihe startend, gelang es ihm, das ereignisreiche Rennen auf der zwanzigsten Position zu beenden. Der GP in Steiermark vom 21. bis 23. August, das nächste Rennen wird für das Forward Racing Team die beste Gelegenheit bieten, um erneut Punkte zu holen.